Verabschiedung im Zeichen von Corona

Der KV Neuhaus hatte nach intensiven Beratungen schweren Herzens beschlossen, die Verabschiedung ihres langjährigen Pfarrersehepaars Melanie und Matthias Striebeck "coronabedingt" im kleinsten Kreise zu begehen: Familie, Kirchenvorstand sowie Dekan, Stellvertreter und die Seniora aus dem Pfarrkapitel trafen sich zu einer "privaten Andacht" in der Neuhauser Apostel Petruskirche.

Das Dekanat hat dem Pfarrersehepaar sehr zu danken für den wirklich besonderen Dienst: Die Umgemeindung des Sprengels Schliersee von Miesbach nach Neuhaus hat Pfarrerin Striebeck aktiv mitgestaltet, einschließlich der damit verbundenen Sanierung der Christuskirche in Schliersee durch das Dekanat. Pfarrer Matthias Striebeck hat sich außerordentlich engagiert in der kirchlichen Asylarbeit, ...

Neue Zuständigkeiten in der ELCJHL

 

Im Rahmen seines Berichts zur Lage der Lutherischen Kirche in Jordanien und im Hl. Land  ging Bischof Ibrahim Azar auf der Jahrestagung des Jerusalemsvereins in Berlin auch auf anstehende neue Zuständigkeiten der Geistlichen für die Gemeinden der ELCJHL ein. Diese Veränderungen haben auch Auswirkungen auf die Partnerschaften mit den Gemeinden im Dekanat Bad Tölz. Zuständig für Amman ist künftig Pfr. Imad Haddad, bisher Pfarrer in Ramallah. Er wird zunächst beide Gemeinden versorgen. Pfr. Ashraf Tannous wird von Beit Sahour in die Gemeinde Beit Jala wechseln und Pfr. Dr. Munther Isaac wird zusammen mit Vikar Rodney Said neben Bethelem auch Beit Sahour versorgen. Verantwortlich für Jerusalem bleibt Pfarrer Fursan Zumot.

ELCJHL - Kirche der Reformation

Jahrestagung des Jerusalemsvereins (v.l..:) Jens Nieper, Geschäftsführer, Bischof a.D. Hans-Jürgen Abromeit (Vorsitzender), Probst a.D. Matthias Blümel und Konsistorialpräsident a.D. Ulrich Seelemann (stellvertr. Vorsitzende), Rev. Fursan Zumot, Erlöserkirche Jerusalem und Bischof Ibrahim Azar, Jerusalem. 

Bei der Jahrestagung des Jerusalemsvereins in Berlin, hob Bischof Ibrahim Azar die Rolle der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) hervor: Sie sei auch traditionell eine Kirche der Reformation. Azar sieht die palästinensischen Lutheraner als Sauerteig reformatorischer Bewegungen auch in der Gegenwart. Seit ihrer Gründung vor 170 Jahren hätten die arabischen Protestanten reformatorische Ausstrahlung ins Hl. Land: So sei die ELCJHL immer beispielgebend gewesen für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, für Schule und Bildung auch für Mädchen, für die diakonische Arbeit in der Kirche, für zivile Geistliche im Ehestand und zuletzt auch für die Ordination von Frauen. Die palästinensischen Lutheraner seien also immer nahe dran am Menschen und sähen ihren Auftrag auch darin, mit ihren christlichen Werten und Überzeugungen fortschrittlich in die Gesellschaft zu wirken.

Willkommenstag im Dekanat

 

Etwa 18 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dekanat konnten Dekan Martin Steinbach und Martina Hohenreiter beim ersten Willkommenstag 2020 im Dekanat begrüßen. Unter ihnen Erzieherinnen und Kindepflegerinnen, Mesner, Reinigungskräfte und Sekretärinnen. Auch der neue Geschäftsführer für die Kindergärten im Isartal, Kai Christian Thomsen, war unter den "Neuen" und lernte erste Ansprechpartnerinnen kennen. Die Willkommenstage sind als eine Einrichtung von Landeskirche und Diakonie den Dekanaten ans Herz gelegt, um den Mitarbeitenden ihren neuen Arbeitgeber "Evangelische Kirche" mit seinen Zielen und Aufgaben vorzustellen. Die bunt und informativ gestalteten Willkommenstage im Dekanat Bad Tölz stoßen bei den Mitarbeitenden auf gute Resonanz.   

Christian Kopp neuer Regionalbischof

Die Landessynodale aus dem Dekanat Bad Tölz, Betty Mehrer, bei der Einsegnung von Regionalbischof Christian Kopp. Rechts neben ihr Eckehard Roßberg von der Gemeindeakademie Rummelsberg.  

In einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, 9. Februar um 15 Uhr in der Münchner St. Lukaskirche wurde Christian Kopp (55) von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in sein Amt als neuer Regionalbischof im Kirchenkreis München und Oberbayern eingeführt. Kopp hatte seinen Dienst bereits am 1. Dezember 2019 angetreten als Nachfolger von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.

Kopp, gebürtiger Regensburger, war von 2003 - 2012 Pfarrer an der St. Georgskirche in Nürnberg-Kraftshof, seit September 2013 Dekan im Dekanatsbezirk Nürnberg-Süd. Er ist verheiratet mit Pfarrerin Julia Rittner-Kopp.

Neue Mitarbeitende im Verwaltungsverbund

Die von Herrn Diakon Dietsch vorgestellten und neu eingeführten MitarbeiterInnen des Verwaltungsverbundes von rechts: Hr. Dietsch, Geschäftsführer im Verwaltungsverbund, Hr. Thomsen – Standort Ro (bevollmächtigter KiTa Geschäftsführer Isartal), Fr. Strnad – Standort Ro (Finanzbuchhaltung), Fr. Scheibner – Standort TS (Finanzbuchhaltung) Fr. Schottenloher – Standort Ro (Kindertagestättenverwaltung) Fr. Fuchs – Standort Ro (Auszubildende)

Anlässlich des Verwaltungsstellentags im Verbund der Dekanate Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein führte Dekan Peter Bertram (Traunstein) in der Rosenheimer Erlöserkirche neue Mitarbeitende ein (siehe Bild). Anwesend waren dabei auch die geschäftsführenden Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Kirchenpfleger der 43 Kirchengemeinden des Verwaltungsverbunds. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst erläuterte Frau Reichelt, Leiterin der Zentralen Gehaltsabrechnungsstelle Ansbach die neuen digitalen Prozesse ab 2020 im Personalwesen der Landeskirche.

Mitgliederversammlung Diakonisches Werk Oberland

 

"Sie findet diesmal später statt und das hat einen guten Grund..." so eröffnete der 1. Vorsitzende, Pfarrer Florian Gruber, die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Oberland. Der "gute Grund" saß in Gestalt des neuen Geschäftsführers, Diakon Stefan Helm, mitten unter den Delegierten. Helm wurde erst im Dezember in sein neues Amt eingeführt und ein bisschen Zeit zum Umhören sollte ihm vor seinem ersten Auftritt in der MV gewährt werden. Das Umhören war aber auch den Mitgliedern selbst vergönnt, denen sich neben dem Geschäftsführer auch Monika Immler und Gerd Korbach vom Arbeitsbereich "Ehe-, Familien- und Lebensberatung" vorstellten. Sie begleiten in ihrer Einrichtung Menschen in allen kritischen Lebensbereichen, Einzelne, Paare und auch Familien.

Geretsried plant seine Zukunft

Eine breite Pinnwand voller hilfreicher Gedanken: Im Bild von links: Bürgermeister Michael Müller, ein Vertreter der Geretsrieder Feuerwehr, Wolfgang Nagel vom Kirchenvorstand und Pfarrer Dr. Theo Heckel

Es war ein interessanter Abend für den Kirchenvorstand und die geladenen Gäste: Im Rahmen der laufenden externen Gemeindeberatung wollte der Kirchenvorstand hören, welche Sicht Außenstehende in Geretsried auf die Evangelische Kirchengemeinde hätten. Der Bürgermeister, der Feuerwehrkommandant, die Betreiberin einer Kulturbühne, Vertreter der Landsmannschaften, der Vorsitzende des katholischen Bildungswerks ... "Welche Stärken unserer Kirchengemeinde sehen Sie?",  "auf welche Entwicklungen in der Stadt sollte die Kirchengemeinde mit ihrer Arbeit reagieren?", "welche Gebäude der Kirchengemeinde nehmen Sie wahr?", wurden sie gefragt. Das Ergebnis war aufschlussreich: Die Petruskirche mit ihrer attraktiven Architektur im Zentrum des neuen Geretsried wurde als Chance gesehen,

Vorbereitung zum Weltgebetstag am 25. Januar

2020 kommt der Weltgebetstag aus dem südafrikanischen Land Simbabwe. Sein Thema: "Steh auf und geh!"

Das Vorbereitungstreffen für die Teams aus allen Dekanatsgemeinden soll wie jedes Jahr die Möglichkeit zu einem vertiefenden Kennenlernen der Gebetsordnung bieten. Es wird dazu umfassende Landesinformationen und Impulse zur kreativen Gestaltung der Gottesdienste geben. Die Veranstaltung soll den Teams der Gemeinden die Durchführung des Weltgebetstages erleichtern. Das Treffen findet statt am

Samstag, 25.01.2020 von 14 - 18 Uhr

im Evangelischen Gemeindehaus Bad Tölz,

Schützenweg 10.

Anmeldungen werden erbeten unter Telefon 08041-76127331 bei der Dekanatssekretärin, Frau Weber.

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