Pfarrersehepaar besetzt die zwei vakanten Stellen in Holzkirchen

Die Verantwortlichen in der Kirchengemeinde Holzkirchen atmen auf. Mit Pfarrerin Ulrike Lorentz auf der 1. Pfarrstelle und Pfarrer Matthias Lorentz auf der 3. Pfarrstelle übernimmt eine Ehepaar gleich beide vakante Stellen in der Gemeinde. Pfarrerin und Pfarrer Lorentz kommen aus dem Dekanat Erlangen und hatten da seit 2004 gemeinsam die 2. Pfarrstelle Röttenbach in der Kirchengemeinde Hemhofen inne.

Ab in die Kiste ...

Ein Gedanke zur Zeit

Rechtzeitig mit dem Lebkuchen- und Zimtsterneangebot der Lebensmittelketten hat auch der Kirchenvorstand der Ulmer Münster-Gemeinde seine Krippenfiguren vom Dachboden geholt und genauer betrachtet. Dabei fiel der missliebige Blick des kritischen Gremiums auf den afrikanischen Weisen Melchior. Seine wulstigen Lippen, seine Körperfülle und sein Goldreif am nackten Fußgelenk beförderten eine rassistische Sichtweise auf Afrikaner, befanden die Gemeindeverantwortlichen. Und so wurde beschlossen, die drei weisen Männer künftig in ihrer Kiste zu belassen – statt an der Krippe. Mit der entsprechenden Veröffentlichung dieser wegweisenden Entscheidung rückten nun auch die Evangelischen in Ulm ihre Sorge um einen sich verbreitenden Rassismus in unserem Land ins rechte Licht.

Der geschnitzte Melchior aber an seiner Ulmer Krippe ist seit Jahrzehnten bestens integriert in die illustre Schar der Anbetenden – nichts Gegenteiliges wurde je aus der Münstergemeinde vernommen.

Viel weniger integriert sind dagegen Afrikaner ...

Ab März 2021: ein neuer Dekan in Bad Tölz

Die evangelischen Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Bad Tölz bekommen zum 1. März 2021 einen neuen Dekan. Pfarrer Heinrich Soffel wird zu diesem Zeitpunkt die Nachfolge von Dekan Martin Steinbach antreten, der zum 31. Januar 2021 in den Ruhestand geht. Regionalbischof Christian Kopp sagt zur Wahl: „In Pfarrer Heinrich Soffel bekommen die Evangelischen im Dekanat Bad Tölz einen Menschen mit einem großen Herz für alle Menschen, mit Weitblick und viel Lust auf die Gestaltung kirchlicher Zukunftsfragen.“

Pfarrer Soffel ist seit 2004 als geschäftsführender Pfarrer in Pfarrkirchen in Niederbayern tätig. Er war dort sehr engagiert in diakonischen Fragen und für die Dekanatsjugend im Dekanat Passau. Der gebürtige Münchner hat in München und Erlangen Evangelische Theologie studiert und als Vikar in Waldkraiburg, anschließend in Erlangen-Frauenaurach, Rehlingen und Pfarrkirchen als Gemeindepfarrer gearbeitet.

Am Gemeindezentrum Miesbach beginnen die Bauarbeiten

 

Ein Traum der Kirchengemeinde Miesbach beginnt, Wirklichkeit zu werden. Die Arbeiten für das neue Gemeindehaus haben begonnen. Nachdem die Kirchengemeinde die schadstoffbelastete Filialkirche in Hausham veräußert hat, konzentriert sich das Gemeindeleben künftig auf den Standort Miesbach, der optisch und vom Raumangebot deutlich aufgewertet und damit zukunftsfähig aufgestellt wird.

Auszeichnung für ein Tölzer Inklusionsprojekt

Viel Prominenz bei der Preisverleihung an die jugendlichen Cafehaus-Betreiber: (Vorne von links) Projekt-Initiatorin Sabine Richter, sowie die Schüler*innen Jasmin, Benedikt und Robert, die von Diakonie-Bayern-Vorstandsmitglied Sabine Lindau den Scheck überreicht bekommen. Dahinter (v.l.) Diakon Stefan Helm, Diakonie Oberland, Projekt-Initiatorin Tanja Rudolph, 2. Bürgermeister Michael Lindmair, Dekan Martin Steinbach, Pfarrer Johannes Schultheiß und 1. Bürgermeister Dr. Ingo Mehner. 

Das Inklusions-"Cafe Miteinand" hat den 3. Platz beim bayerischen Diakoniepreis gewonnen. Ein Jahr nach seiner Gründung darf sich das Projekt den unter 24 Bewerbern ausgelobten und mit 1000.- € dotierten Preis auf seine Fahnen schreiben. Die beiden Initiatorinnen des Cafes, Tanja Rudolph und Sabine Richter, freuten sich mitsamt ihrem Team riesig über diese Auszeichnung. Ihr Ziel ist, für Jugendliche mit Handicap echte gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen. Derzeit arbeiten acht Schülerinnen und Schüler im Cafe, bereiten die Frühstücksangebote zu, bedienen die Kundschaft, kassieren, spülen und räumen wieder auf. Unterstützt werden sie von einem Stamm von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde. "Alle gemeinsam würden viel Leben in das ohnehin schon gut genutztes Gemeindehaus bringen," so Dekan Martin Steinbach in seiner Begrüßung, "und hätten das Cafe Miteinand mit seinem Thema Inklusion zu einem Aushängeschild der Gemeinde profiliert."

Ein Willkommen den neuen Mitarbeitenden

 

In diesem Jahr den zweiten "Willkommenstag" für neue Mitarbeitende im Dekanat veranstalteten Erzieherin Martina Hohenreiter, Dekanatssekretärin Annette Weber und Dekan Martin Steinbach. Und dieses Angebot, das das Dekanat für seine 12 Gemeinden zentral durchführt, wird von den unterschiedlichen Berufsgruppen gerne angenommen. Vor allem im Kindertagesstättenbereich gibt es viele "Neue", aber auch eine Pfarramtssekretärin und eine Mesnerin mischten sich unter die Anwesenden. Fragen wie diese, wofür "Evangelische Kirche" steht, oder mit welchen Erwartungen sich Mitarbeitende bei ihr bewerben, standen im Vordergrund. Und einen besonderen Segen gab es in der Abschlussrunde für jede Einzelne, die sich, wie einst der biblische Abraham, auf Neues eingelassen hat und mit ihrer Arbeit anderen zum Segen werden möchte.

Seiten

Subscribe to Evang.- Luth. Dekanat[br] Bad Tölz RSS