Zwischen Pella und Amman - 2000 Jahre Christen in Jordanien

Die Wurzeln des Christentums im heutigen Jordanien reichen zurück bis ins 1. Jahrhundert. Der antike Kirchenvater Eusebius berichtet in seiner Kirchengeschichte, dass die christliche Urgemeinde von Jerusalem über den Jordan in die Stadt Pella floh, als sich die Belagerung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 abzeichnete. Auch heute gibt es im Königreich Jordanien arabische Christen, zu denen gehört auch die lutherische Gemeinde in Amman gehört. Das Jahresfest des Jerusalemsvereins in Berlin hat in diesem Jahr, zusammen mit Samer Azar, dem lutherischen Pfarrer von Amman, die Situation dieser Christen in Jordanien in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen gerückt.

Rege Diskussion in der Runde der Vertrauensleute

 

Innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unterhält auch der Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk partnerschaftliche Beziehungen zur Evang.-Luth. Kirche im Heiligen Land (ELCJHL). Einmal im Jahr treffen sich zum Jahresfest sogenannte "Vertrauensleute", d.h. Multiplikatoren, die die Anliegen des Jerusalemsvereins EKD-weit kommunizieren und in die Gemeinden tragen. Zwei Vertrauensleute für Bayern sind in unserem Dekanat Bad Tölz beheimatet: Pfarrer i.R. Jürgen Krödel und Dekan Martin Steinbach. Die Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk hat sich für unser Dekanat, das ebenfalls eine enge Beziehung zur ELCJHL unterhält, als sehr hilfreich erwiesen. So erhalten wir Informationen aus erster Hand, erfahren von Problemen, aber auch gelingenden Projekten unter den Evangelischen Christen im Hl. Land und können uns untereinander abstimmen.

Gemeinsame Pfarrkonferenz mit Sekretärinnen

Zu einer gemeinsamen Geschäftskonferenz trafen sich die PfarrerInnen und Sekretärinnen der zwölf Kirchengemeinden im Dekanat. Dabei standen zunächst Anliegen des Evangelischen Bildungswerks auf der Agenda, wie z.B. eine optimierte Eintragung von Veranstaltiungen in die "Evangelischen Termine" und das "Projekt Lutherrose". Im weiteren Verlauf stießen noch der BAD (Berufsgenossenschaftlicher arbeitsmedizinischer und sicherheitstechnischer Dienst) und der Verwaltungsstellenleiter Wilfried Dietsch mit weiteren Mitarbeitenden zu der Konferenz dazu.

Zum Weltgebetstag 2019 aus Slowenien

„Kommt, alles ist bereit”: Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden in diesem Jahr slowenische Frauen ein zum Weltgebetstag am 1. März 2019. Es ist noch Platz –  besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen in ihrem Titelbild symbolträchtig umgesetzt. 

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Auch in diesem Jahr werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Gemeinsam setzen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.

Die Gebetszeiten und -orte in unserem Dekanat finden Sie hier unter diesem Link zu den "Evangelischen Terminen"

Roger Schmidt leitet das Studienzentrum in Josefstal

Roger Schmidt bei seiner Einführung: Rechts im Bild Oberkirchenrat i.R. Wilfried Beyhl, links von Schmidt Oberkirchenrat Michael Martin. Ganz links Volker Napiletzki, im Studienzentrum verantwortlich für die "Tage der Orientierung".

Das Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit hat einen neuen Leiter: Roger Schmidt. Der Pfarrer und Diplom-Theologe hat zum Jahresbeginn 2019 seine Stelle in Josefstal/Schliersee angetreten und wurde vom Vorsitzenden des Vereins des Studienzentrums, Oberkirchenrat i.R. Wilfried Beyhl und Oberkirchenrat Michael Martin in sein neues Amt eingeführt. Sein Engagement für die Evangelische Jugend begann der gebürtige Schweinfurter in der Jugendarbeit seines Heimatdekanats. Von dort wurde er zum Vorsitzenden der Landesjugendkammer gewählt und  später Jugendsekretär des Lutherischen Weltbundes in Genf.

Ein klares Jain

Ein Gedanke zur Zeit

Er ist schon ein bisschen naiv, der WhatsApp-Clip, der zum „Bienenvolksbegehren“ aufruft: 1. Bienen erfreuen sich ihres Lebens, Bauer kommt und mäht die Blumenwiese, Bienen tot. 2. Bauer kommt wieder und spritzt oder düngt, Bienen wieder tot. 3. Die letzten Bienen tragen alsdann den Naturfreund zum Rathaus, wo er das Volksbegehren unterzeichnet. Immer mal wieder ploppt dieser Clip auf meinem Handy auf. Wenn es so einfach wäre! Richtig ist die Feststellung des Artensterbens und der spürbare Rückgang der Insekten. Aber schon da sind die Gründe vielfältig.

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