Vorbereitung des Weltgebetstages

 

Die Liturgie des diesjährigen Weltgebetstags am 2. März wurde von christlichen Frauen des südamerikanischen Staates Surinam verfasst. Sie steht unter der Überschrift: „Gottes Schöpfung ist sehr gut“

Das Vorbereitungstreffen für die Teams aus allen Dekanatsgemeinden soll die Durchführung des Weltgebetstages erleichtern und Impulse zur kreativen Gestaltung der Gottesdienste geben und findert statt am

Samstag, den 27. Januar 2018 von 14.00 – ca. 18.00 Uhr

im Evangelischen Gemeindehaus , Bad Tölz, Schützenweg 10

Leitung: Silvia Lechner, Tel. 08024-470775

Die Veranstaltung ist kostenlos

Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 22.01.18 im Dekanatsbüro bei Fr. Weber, Tel.-Nr. 08041 – 76127331 gebeten.

Wechsel im Dekanatsbüro

 

Nachdem die bisherige Dekanatssekretärin Daniela Dierssen (links im Bild) zu Jahresbeginn wieder in ihren erlernten Beruf gewechselt ist und in Penzberg eine Stelle als Lehrkraft für Pflegeberufe übernehmen konnte, hat Frau Annette Weber (rechtes Bild) zum 1. 1. 2018 die Stelle im Dekanat übernommen. Annette Weber ist von Beruf Personalfachkauffrau, hat zuletzt in Warngau gearbeitet und ist als Mutter zweier Töchter in unserem Kindergarten froh, künftig ortsnah arbeiten zu können. Wir wünschen sowohl Frau Dierssen wie auch Frau Weber gute Einarbeitung im jeweils neuen Berufsumfeld.

Nachhaltige Weihnachten

Ein Gedanke zur Zeit

In seinem Märchen sieht der Autors Hans Christian Andersen sein „armes Mädchen mit den Schwefelhölzern“ in der Nacht frierend auf der Straße sitzen. Erfolglos versucht es seine Bettelware zu verkaufen. In seiner Verzweiflung zündet das Mädchen ein Hölzchen an und starrt verwundert in die Flamme. Es scheint ihm, als säße es an einem warmen Ofen - bis das Schwefelhölzchen erlischt. Nach und nach zündet das Mädchen die weiteren Streichhölzer an. Immer schönere Träume und Vorstellungen begleiten das aufleuchtende Licht. Als das Mädchen das letzte Zündholz entflammt, begegnet ihm im Schein des Lichtes seine Großmutter. Die Kleine bittet diese, sie in den Himmel mitzunehmen, was die Großmutter auch tut. Am nächsten Morgen, so endet das Märchen, saß das kleine Mädchen mit einem Lächeln um den Mund erfroren an der Hauswand.

War das zurückliegende Weihnachtsfest auch so ein kurzer, heller Traum? Großzügig, nachsichtig und freundlich waren viele – so, als hätte sie die Weihnachtsbotschaft wirklich erreicht.

Eindrucksvoller Schlusspunkt des Reformationsjahres

(Im Bild von links: Die Miesbacher Bürgermeisterin Ingrid Pongratz und der Miesbacher Landrat Wolfgang Rzehak mit einem sichtlich gutgelaunten Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm)

Es war schon besonders, was die Gemeinden Miesbach und Neuhaus im Reformationsjahr alles auf die Beine stellten. Zum Ende dieses einjährigen Jubiläums nochmal ein besonderer Höhepunkt in der Apostelkirche: Der Landesbischof und Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm feierte mit der Gemeinde den zwölften und letzten Kantatengottesdienst. Mit einer wirklich besonders eindrücklichen Aufführung musizierte der Kammerchor des Miesbacher Gymnasiums unter der Leitung von Markus Zellinger die Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“. In seiner Ansprache, die wegen Überfüllung der Kirche auch in den benachbarten Gemeindesaal übertragen wurde, ging Bedford-Strohm unter anderem auf den PuK-Prozess (Profil und Konzentration) der Landeskirche ein. Die Miesbacher seien mit ihren Überlegungen zu der Haushamer Argula-Filialkirche bereits gut unterwegs in diesem Prozess. Auch wenn manches schmerzlich empfunden werde, so ermutigte der Bischof, hänge die Zukunft der Kirche nicht an ihrer Mitgliederzahl, nicht an ihren Finanzen und auch nicht an ihrer gesellschaftlichen Bedeutung. Allein Jesus sei die Quelle des Lebens für die Kirche.

Herzlicher Abschied von Volker Napiletzki

 

Viele gute Ideen hatten die Jugendlichen des Dekanats, um gemeinsam mit Dekan Martin Steinbach und Jugendpfarrerin Doris Wild ihren Jugendreferenten Volker Napiletzki herzlich zu verabschieden. Schon im Gottesdienst wurden zehn Adventstürchen geöffnet, um nochmal einen anerkennenden und oft witzigen Blick auf die Arbeit des Religionspädagogen zu ermöglichen. Eine Bilderpräsentation, später in Buchform überreicht und ein Zusammenschnitt von kreativen und lustigen Videobotschaften ehemaliger Mitarbeitender erheiterten den für viele traurigen Abschied, der mit einem festlichen Buffet und kurzen Grußworten gewürdigt wurde.

Mit der Seilbahn zum Weihnachtsfest

Ein Gedanke zur Zeit

 

Zugegeben, die Tristesse des Novembers mit ihrem immer wiederkehrenden Totengedenken gehört nicht gerade zu den besonders begehrten Zeiten im Jahreskreis: Allerheiligen, Allerseelen, Reichskristallnacht, Volkstrauertag. Und auch der für die Pflegeversicherung geopferte Buß- und Bettag lud ja vormals nicht gerade zu Party und schönen Ausflügen ein. Da erfreut doch eher die in Bad Tölz schon vor dem Totensonntag eingeläutete Weihnachtszeit des Menschen Herz. Glühwein, Plätzchen und eine weit geöffnete Shoppingmall am Sonntag sind ein willkommener Gegenentwurf zu Mahnmal und Friedhof. Sie verstecken unser Gedenken schnell mal hinter Tannenzweig und Kerzenschein. Frohe Weihnachten!

Eine vertane Chance! Vielleicht täte es gut, im November dem Schmerz wirklich einmal Raum zu geben.

In Kochel erklingt eine neue Orgel

Die evangelischen Gemeindeglieder freuen sich dieser Tage über die neu entstehende Orgel in der Kirche in Kochel. Die Orgelbauer Stefan Neumeier und Matthias Bruckmann und die Intonateure Andreas Pörtinger und Markus Haag von der Firma Führer aus München fertigten das neue Instrument, das am 1. Advent um 9.30 Uhr im Gottesdienst eingeweiht wird.

Die neue Orgel ist ein zwar kleines, aber hochwertiges Instrument, das wunderbar in den besonderen Raum der Jugendstil-Kirche passt. In knapp 6 Monaten ist in der Münchner Werkstatt unglaublich viel Technik aus Holz, Metall, Leder, Filz, Papier und ein ganz klein wenig Plastik zusammengebaut worden. „Die Orgel ist die Königin der Instrumente, weil sie auf der Technik älterer Instrumente wie Querflöte und Hammerklavier aufbaut“, so die Instrumentenbauer Neumeier und Bruckmann.

Zur Einweihung "ihrer" Orgel werden sie wieder kommen, denn sie haben so etwas wie eine Beziehung zu dem Instrument aufgebaut. Dann wird die neue Orgel erstmals öffentlich zu hören sein. Es spielen dann Kirchenmusikdirektor Ulrich Knörr und Dekanatskantorin Elisabeth Göbel. Die Festpredigt hält Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.

(Text und Bilder: Matthias Binder)

Mitgliederversammlung DW Oberland

Nicht nur Zahlen und Wahlen hatte das Diakonische Werk Oberland auf seiner Mitgliederversammlung in Wolfratshausen zu bieten. Interessant waren vor allem Einblicke in die vielfältige Arbeit des Werkes: Exemplarisch diesmal Andreas Brommont (Bild), Leiter der ökumenischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche im Landkreis Bad Tölz: Er konnte von den vielfältigen Angeboten und den ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern seines Teams berichten, das für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 0 - 27 Jahren zur Verfügung steht. Egal ob in Sachen "Schreikinder" oder begleitetem Umgang von Kindern mit Elternteilen, die nicht in der Familie wohnen, die Beratungsstelle versucht zu unterstützen, zu vermitteln und zu verstehen. Das Team ist an allen Werktagen im Jahr mit mindestens zwei BeraterInnen erreichbar und schafft es in aller Regel, innerhalb von 1 - 2 Wochen einen ersten Gesprächstermin zu vereinbaren. Die Beratungsstelle ist Montag bis Freitag unter der Tel.-Nr.: 08041 / 79316-1230 oder auch unter der Mailadresse eb-toelz@caritasmuenchen.de zu erreichen.

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