Sachlichkeit statt Klartext

ZurZeit - ein Gedanke des Dekans zur Zeit

„Sprachpanscher des Jahres“, diesen Negativpreis hat der Verein Deutsche Sprache im Lutherjahr der Evangelische Kirche vergeben. Der Verein geißelt mit dieser jährlichen „Auszeichnung“ bemerkenswerte Fehlleistungen im Umgang mit der deutschen Sprache. Damit sitzen im fünfhundertsten Jahr der Reformation ausgerechnet die Nachfahren des Mannes auf der Anklagebank, der die deutsche Sprache entscheidend prägte. Und es darf tatsächlich bezweifelt werden, ob Luther ein Kunstwerk, das aufruft, anderen Menschen ein Segen zu sein, originell „BlessU-2“ getitelt hätte. Oder ob er in Wittenberg einen Segnungsgottesdienst mit „Moments of blessings“ beworben hätte.

Aber mich plagen derzeit ganz andere sprachliche Fehlleistungen. Mich beunruhigen vielmehr die, die sich rühmen, endlich Klartext zu sprechen.

Stellenausschreibung Fundraising

Für eine neu eingerichtete Projektstelle für den Projektzeitraum von 3 Jahren sucht der Dekanatsbezirk Rosenheim für den Verwaltungsstellenverbund der Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirke Traunstein, Bad Tölz und Rosenheim, zum frühestmöglichen Zeitpunkt und vorerst befristet, eine/n

Fundraiserin/Fundraiser (30 – 40 Wochenstunden)

Ihre Aufgabe wird der Aufbau und die Entwicklung des kirchlichen Fundraising im neu entstehenden Verwaltungsstellenverbund der evangelischen Dekanatsbezirke Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein sein.

Grüße aus Amman

Zum Partnerschaftssonntag kamen liebe Grüße von Pfarrer Samer Azar aus Amman an unsere Gemeinden, über die wir uns sehr gefreut haben:

Liebe Partnergemeinden,

Ich grüße Euch im Namen unseres Herrn und Retters, Jesus Christus und sende Euch am Partnerschaftssonntag herzliche Grüße aus Jordanien. Es ist äußerst wichtig, dass wir für unsere jeweiligen Partnergemeinden beten. Solche Gebete sind notwendig, da wir den Menschen in ihrem unterschiedlichen Umfeld und den unterschiedlichen Herausforderungen, dienen. In der Partnerschaft lernen wir, dass wir das Zeugnis und die Erfahrung des andern brauchen, damit wir in Glaube, Hoffnung und Liebe wachsen.

Vom 26. bis zum 28. September versammelten sich die führenden Vertreter des Middle East Council of Churches (Mittelöstlicher Kirchenrat) anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ zu einer Konferenz in Jordanien, die von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land ausgerichtet worden war, um über unsere Identität als arabische evangelische Christen und über unsere Wurzeln und den von uns geleisteten Beitrag im Nahen Osten seit unserer 200jährigen Anwesenheit zu diskutieren. Auch unsere zukünftige Präsenz und Zeugnis waren Gegenstand der Konferenz. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir als arabische Evangelische keineswegs Exoten in unserem Kontext sind, sondern ein wichtiges Glied in der langen Kette der Anwesenheit arabischer Christen im Nahen Osten sind. Christen im Nahen Osten gibt es seit dem ersten Jahrhundert.

Berichtssynode zum 20-jährigen Dekanatsjubiläum

Dekanatsjugendreferent Dieter Hoff berichtet über die Jugendarbeit im Dekanat.

Am 15. Oktober 1997 wurde aus 12 Kirchengemeinden der Dekanate Weilheim und Rosenheim das Evangelische Dekanat Bad Tölz gegründet. 20 Jahre nach dieser Neugründung bekamen die Dekanatssynodalen aus den zwölf Gemeinden bei ihrer Zusammenkunft in Bad Tölz Informationen über den gegenwärtigen Stand der Arbeit im Dekanat:

Verbundstag der Verwaltungsstellen

 

Die Verwaltungsstellen der Evangelischen Dekanate Traunstein und Rosenheim - zu der auch das Dekanat Bad Tölz gehört - trafen sich mit ihren Mitarbeitenden zu einem gemeinsamen Verbundstag in Ruhpolding. Anlass des Treffens sind Überlegungen der drei Dekanate in Verbindung mit dem Landeskirchenamt, die Zusammenarbeit der beiden Verwaltungsstellen zu optimieren und einen gemeinsamen Zweckverband zu gründen. Neben dem näheren Kennenlernen und dem Austausch der Mitarbeitenden beider Einrichtungen sollten auch die weitgediehenen Überlegungen vorgestellt und Rückfragen seitens der Mitarbeitenden ermöglicht werden.

Der Wechsel fördert die Entwicklung

 

Ist der Mensch eher für die Arbeit geschaffen oder für die Ruhe? Eine Glaubensfrage, die sich manchem nach den Ferien angesichts aufgetürmter Stapel in vernachlässigten Büros oder des wieder unerbittlich tönenden Schulgongs existentiell stellt. Die überfüllten Ferienorte und das Wohlbefinden angesichts von Dolce Vita scheinen eine klare Antwort zu geben.  

Der Naturforscher Charles Darwin würde allerdings bevorzugen, das Wort „geschaffen“ durch „entwickelt“ zu ersetzen. Die Lebewesen wurden aufgrund seiner Forschungsergebnisse nicht final geschaffen, sondern haben sich den äußeren Umständen angepasst und entwickelt, sonst hätten sie nicht überlebt.

10 Jahre Jugendaustausch mit Palästina

 

Gäste des zehnjährigen Austauschjubiläums waren neben vielen anderen (von links): Delegationsleiter Dafer Kassis (Beit Sahour), Dekanatsjugendreferent Volker Napiletzki (Organisation), Dekanatsjugendreferentin Marion Münsterer, Pfarrer Florian Gruber, Diakonin Michaela Kleemann (Organisation), Dekan Martin Steinbach, Pfarrer Samer Azar (Amman) und Pfarrer Martin Voß.

Ein besonderes Highlight im 500. Jubiläumsjahr der Reformation erwartete die Jugendlichen unseres Dekanats und die 19 Jugendlichen unserer Partnerkirche ELCJHL (Evang.-Luth. Kirche in Jordanien und im Heiligen Land). Unter der Leitung von Michaela Kleemann, Volker Napiletzki und Dafer Kassis traf man sich in Neukirchen bei Coburg, um mit Gleichaltrigen aus Malaysia, Papua Neuguinea, Tansania und Ungarn –

Die Argulakirche und das Immobilienkonzept in Miesbach

 

Das Miesbacher Gemeindehaus ist in die Jahre gekommen und bedarf der Sanierung. Doch bevor sich der Kirchenvorstand Gedanken über das „wie“ gemacht hat, hat ein „Gemeindehausteam“ die Bedürfnisse und Wünsche der Gruppen gesammelt, die sich im Gemeindehaus treffen. Mit sehr viel positiven Äußerungen wurde das Haus bedacht, aber auch mit Äußerungen wie diesen: „Der Jugendraum im Keller ist muffig und fußkalt“, “Wir waren einmal da – das war gruselig“, „Das Foyer ist viel zu klein und zu kalt.“

In die Überlegungen spielte bald auch die Argulakirche in Hausham mit hinein – zweites Standbein der Kirchengemeinde. Sie ist noch älter und sanierungsbedürftiger als das Gemeindehaus in Miesbach.

Delegation aus Jerusalem zu Gast in Bad Tölz

(oben links:) Die Gruppe aus Jerusalem am Tegernsee. Daneben Landesbischof i.R. Dr. Johannes Friedrich mit Pfarrer Azar im Gespräch; (Bild unten links:) Abend der Begegnung vor der Gästeunterkunft in Haunleiten und daneben Luftballonstart nach dem Familiengottesdienst in Lenggries.

Eigentlich sollten es 23 Personen sein, am Vorabend der Begegnung hat sich aber entschieden, dass die Delegation aus der palästinensischen Gemeinde in Jerusalem nur 10 Gäste umfassen wird. Mit Pfarrer Ibrahim Azar an der Spitze besuchten die Gäste zwischen 5 und 70 Jahren die Partnergemeinden in Kochel, Lenggries und Bad Tölz. Am "Abend der Begegnung" vor dem DAV-Quartier in Haunleiten (nahe Bad Tölz), in dem die Gruppe untergekommen war, hat sich zu dem noch ein weiterer prominenter Gast angesagt: Landesbischof i.R. Dr. Johannes Friedrich,

Seiten

Subscribe to Evang.- Luth. Dekanat[br] Bad Tölz RSS