Sabine Arzberger, neue Pfarrerin in Bad Wiessee

Einführung in der Evang. Friedenskirche in Bad Wiessee (v.l.:) Pfarrer Stephan Fischbacher (Waakirchen), Pfarrer i.R. Eckhard Arzberger, der einführende Dekan Martin Steinbach (Bad Tölz), Pfarrer Wieland Steinmetz (Bad Wiessee), Pfarrerin Sabine Arzberger, Gabriele Heilmann, Vertrauensfrau des Kirchenvorstands und stellvertretender Dekan, Florian Gruber (Wolfratshausen), der in der Vakanzzeit die Amtsgeschäfte in der Gemeinde geführt hat.

Der Name "Arzberger" ist in Bad Wiessee nicht ganz unbekannt. Schon 1979 zog Sabine Arzberger als konfirmierte 14-Jährige ins evangelische Pfarrhaus am Tegernsee, damals aber noch als Tochter ihres Vaters. Eckhard Arzberger war in diesem Jahr zum Pfarrer auf die Stelle nach Bad Wiessee berufen worden und blieb dieser knapp 24 Jahre treu. So lange blieb Tochter Sabine freilich nicht, 1984 machte sie Abitur am Gymnasium Tegernsee und studierte anschließend Theologie. Zuletzt war die Mutter zweier erwachsener Söhne fast 20 Jahre in verschiedenen Funktionen an der Stephanuskirche in Nympenburg tätig. Ihr Wechsel nach Bad Wiessee löste in der Gemeinde große Freude aus. Nette Anekdote bei der Einführung am Rande: Bürgermeister Robert Kühn kannte die neue Pfarrerin bereits aus einem Schuhgeschäft in München - wie er in seinem Grußwort erwähnte. Als er beim Kassieren auf ihrer EC-Karte den Namen "Arzberger" las, meinte er ihr gegenüber, ein Mann dieses Namens sei in seinem Heimatort einmal Pfarrer gewesen ...