Pfarrer Wolfgang Dörrich und Pfarrerin Doris Wild verlassen Holzkirchen

Pfarrer Wolfgang Dörrich und Pfarrerin Doris Wild in der Mitte - umrahmt von Dekan Martin Steinbach, Seniora-Pfarrerin Anika Sergel-Kohls, Pfarrer Gottfried Doll und Pfarrer Peer Mickeluhn (von links).

Nach fast 11 Jahren in Holzkirchen wurde Pfarrer Wolfgang Dörrich zum 30. September in den Ruhestand verabschiedet. Der erfahrene Pfarrer hat in seiner Amtszeit einiges in der Kirchengemeinde bewegen können: So fiel die Einweihung des Thomashauses in seine Amtszeit, das alte pestizidbelastete Gemeindehaus wurde mit Unterstützung der Marktgemeinde durch einen modernen Neubau mit Kinderkrippe ersetzt, auch die Sanierung des Kirchturms gelang dank vieler Spenden. Traurig war der Abschied von der St. Michaelskapelle in Dietramszell, für die die finanziellen Sanierungsaufwändungen in keinem Verhältnis mehr zur seltenen Nutzung stand. Wesentlich für den Pfarrer waren daneben die Begegnungen mit den Menschen. Ihre Vielfalt an Gaben, die gemeinsame Arbeit im Weinberg Gottes und die vielfach erwiesene menschliche Nähe stimmten den künftigen Ruheständler im Rückblich tief dankbar.

Auch Pfarrerin Doris Wild wurde im gleichen Gottesdienst nach 16 Jahren (mit familiären Unterbrechungen) von der Gemeinde verabschiedet. Sie möchte die vielfältigen Erfahrungen aus dem Gemeindepfarramt mitnehmen und fruchtbar machen für ihr überregionales Amt als Pfarrerin auf der „Servicestelle Segen Südbayern“. Fasziniert haben sie, wie sie gerne zugibt, die „Professionalität der Gemeinde“, die vielen (jugendlichen) Ehrenamtlichen und die schönen Kirchenräume der Gemeinde mit ihren Gottesdiensten. Pfarrerin Wild lagen besonders die Konfirmanden und die Jugendlichen am Herzen, für die sie neben ihrer Gemeindetätigkeit langjährig auch als Dekanatsjugendpfarrerin tätig war.