Bevormundung in Corona-Zeiten

Ein Gedanke zur Zeit

 

Seit dem Ende des Lockdowns in der Coronakrise werden Menschen weltweit „bevormundet“. Im wahrsten Sinne des Wortes: Mit der Pflicht, an bestimmten Orten einen Schutz vor ihrem Mund (und der Nase) zu tragen. 

Das aber, was eigentlich nur ein Stück Stoff ist, empfinden manche als „Bevormundung“ auch im übertragenen Sinn: Sie fühlen sich wie Unmündige behandelt, die ihre eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst entscheiden dürfen. Deshalb begehren sie auf gegen diese Bevormundung. Sie rücken zusammen und legen die Masken ab – bei Demonstrationen in den Städten oder Partys an Seen und Flüssen.

Aber ist diese gesetzliche Pflicht zur „Bevormundung“ in Coronazeiten auch wirklich Bevormundung? Sind dann nicht alle Gesetze Bevormundung?

Kalli Müller ist nur einer ...

Ein Gedanke zum Sonntag Trinitatis

 

Karl Müller (38) ist Angestellter in einem großen Ingenieurbüro. Sein Chef schätzt ihn, denn er ist strebsam, sehr konzentriert und zielorientiert. Was Herr Müller anpackt, bringt er zügig zu einem guten Ergebnis.

Der „Kalli“, wie ihn die Freunde nennen, spielt im örtlichen Verein Fußball. Nicht gerade begnadet und mit mäßiger Kondition, aber fair. Am wichtigsten ist ihm ein guter Mannschaftsgeist.

Herr Müller hat auch Familie: Seine Frau und drei Kinder mögen es, dass der Papa immer gerne etwas unternimmt, dass er auch mal bei den Hausaufgaben hilft und selbst vor dem Staubsauger nicht zurückschreckt.

Karl Müller ist nur eine Person, auch wenn ihn sein Chef, seine Fußballkameraden und seine Familie ganz unterschiedlichen beschreiben würden.

Am kommenden Sonntag feiern wir Christen das Fest „Trinitatis“ ...

Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Unterstützung

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde ist ein Zyklon am 20. Mai mit starkem Regen und Sturm in Indien und Bangladesch auf Land getroffen. Das Ausmaß der Schäden wird erst schrittweise klar. Sowohl die Evakuierungen vor dem Sturm als auch die jetzt nötige Hilfe werden durch die Corona-Pandemie erschwert. „Der Sturm war ungewöhnlich heftig und trifft die Menschen mitten in der Corona-Pandemie ...

Große Besorgnis der Christen im Hl. Land

Die Pläne der neuen israelischen Regierung, das Westjordanland zu annektieren, bereitet den Bischöfen der christlichen Kirchen im Hl. Land große Sorgen. In einem gemeinsamen Aufruf wendet sich das Konzil der Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen im Hl. Land an die Schwestern und Brüder in aller Welt. Auch der Bischof der Partnerkirche unseres Dekanats, Sani Ibrahim Azar (Bild), gehört zu den Unterzeichnern des gemeinsamen Aufrufs, den wir hier abdrucken:

"Infolge des Stillstands des Friedensprozesses im Mittleren Osten zwischen Israelis und Palästinensern gibt es etliche Pläne in Israel, einseitig das Westjordanland zu annektieren. Dieses Ansinnen wird hauptsächlich von Fraktionen des rechten Flügels unterstützt und wirft ernsthafte Fragen auf bzgl. der Erreichbarkeit eines friedlichen Abkommens, um den Jahrzehnte andauernden Konflikt zu beenden ... <--break->Dieser Konflikt wird weiter schwelen, und vielen unschuldigen Menschen in einem Kreislauf von Gewalt, Tragödien und Ungerechtigkeit das Leben kosten.

CORONA: Erste Pfarrkonferenz nach der Kontaktbeschränkung

 

Wenig Gesicht aber viel vorschriftsmäßiges Verhalten zeigte sich auf dieser Pfarrkonferenz - auch beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes  (v.l.:) Die Pfarrer*innen auf Abstand in der Miesbacher Apostelkirche; Auch der Geschäftsführer der Diakonie Oberland, Stefan Helm, konnte aus seinem Arbeitsbereich berichten; Zum Abschluss gab es ein Dankeschön-Körbchen von Dekan Martin Steinbach mit Spezialitäten aus den Gemeinden: Schmecket und sehet!

Der Tag des "Antrittsbesuchs" des neuen Regionalbischofs Christian Kopp im Dekanat Bad Tölz war ursprünglich anders geplant: Pfarrkonferenz, Mittagessen mit Vertretern aus Politik und Ökumene, Gespräche mit Jugend und Partnerschaftsbeauftragten und am Abend ein Dekanatsempfang für den neuen Regionalbischof und die Kirchenvorsteher*innen der zwölf Gemeinden. Corona hat diese Planung durchkreuzt. Möglich blieb allein die Pfarrkonferenz in Miesbach. Gut und wichtig dabei der Austausch aller Beteiligten über das Thema „Corona in unserer Gemeinde“, das ungemein viel Kreativität und Engagement in dieser schwierigen Zeit an den Tag legte.

CORONA: Wieder Gottesdienstfeiern möglich

 

Ab 10. Mai 2020, dem Sonntag "Kantate", dürfen in den Gemeinden des Dekanats wieder Gottesdienste gefeiert werden. Es bedarf dazu für jede Kirche eines "Hygienekonzeptes", das 2 m Abstand zwischen den Gottesdienstbesuchern  fordert, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, die Verwendung von Liedzetteln statt Gesangbüchern und das Desinfizieren der Hände. Auf die Feier des Abendmahles wird in den meisten Gemeinden bis Pfingsten verzichtet.

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