Auszeichnung für ein Tölzer Inklusionsprojekt

Viel Prominenz bei der Preisverleihung an die jugendlichen Cafehaus-Betreiber: (Vorne von links) Projekt-Initiatorin Sabine Richter, sowie die Schüler*innen Jasmin, Benedikt und Robert, die von Diakonie-Bayern-Vorstandsmitglied Sabine Lindau den Scheck überreicht bekommen. Dahinter (v.l.) Diakon Stefan Helm, Diakonie Oberland, Projekt-Initiatorin Tanja Rudolph, 2. Bürgermeister Michael Lindmair, Dekan Martin Steinbach, Pfarrer Johannes Schultheiß und 1. Bürgermeister Dr. Ingo Mehner. 

Das Inklusions-"Cafe Miteinand" hat den 3. Platz beim bayerischen Diakoniepreis gewonnen. Ein Jahr nach seiner Gründung darf sich das Projekt den unter 24 Bewerbern ausgelobten und mit 1000.- € dotierten Preis auf seine Fahnen schreiben. Die beiden Initiatorinnen des Cafes, Tanja Rudolph und Sabine Richter, freuten sich mitsamt ihrem Team riesig über diese Auszeichnung. Ihr Ziel ist, für Jugendliche mit Handicap echte gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen. Derzeit arbeiten acht Schülerinnen und Schüler im Cafe, bereiten die Frühstücksangebote zu, bedienen die Kundschaft, kassieren, spülen und räumen wieder auf. Unterstützt werden sie von einem Stamm von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde. "Alle gemeinsam würden viel Leben in das ohnehin schon gut genutztes Gemeindehaus bringen," so Dekan Martin Steinbach in seiner Begrüßung, "und hätten das Cafe Miteinand mit seinem Thema Inklusion zu einem Aushängeschild der Gemeinde profiliert."