Diakon Heinz Hagenmaier neu in der Verwaltungsstelle

Im Bild von links: Dekan Martin Steinbach, Diakon Heinz Hagenmaier, Dekanin Hanna Wirth und Verwaltungsstellenleiter Diakon Wilfried Dietsch

Der Frauenüberhang in der Verwaltungsstelle nimmt langsam ab: Mit Diakon Heinz Hagenmaier wurde im Januar von Dekanin Wirth (Rosenheim) der 5. Mann in sein neues Amt in der Verwaltungsstelle eingeführt ( was nicht heißen soll, dass irgendjemand mit der vorwiegend weiblich besetzten Verwaltungsstelle schlecht gefahren wäre - im Gegenteil !). Der aus der Jugendarbeit in München kommende Diakon hat er sich mittlerweile für die Verwaltung ausbilden lassen und deshalb nun den Stellenwechsel nach Rosenheim vollzogen. Neben Mitgliedern des Pfarrkapitels Rosenheim und der Rummelsberger Diakonengemenschaft waren auch Dekan Martin Steinbach (Bad Tölz) und die Kolleginnen und Kollegen der Verwaltungsstelle zum Einführungsgottesdienst in die Rosenheimer Apostelkirche gekommen. Dekanin Hanna Wirth, die Leiterin der regionalen Diakonebruderschaft Edeltraud Dürr, der Leiter der Verwaltungsstelle Rosenheim Diakon Willi Dietsch und Diakon Rainer Fuchs segneten Herrn Hagenmaier für seine neue Aufgabe ein und wünschten Ihm, zusammen mit allen Anwesenden, gutes Gelingen für die neue Aufgabe.

Beliebte Pfarrerin geht

Pfarrerin Kathrin Wild (3.v.l.) umrahmt vom Kollegenkreis mit Pfr. Schultheiß, Pfarrer Dr. Espeel und Dekan Steinbach (4. - 6. v. l.) von ihrem Mann Dr. Michael Wild (2.v.l.) sowie den katholischen Kollegen Diakon Papp (links) und Pastoralreferent Faller (rechts)  Bild: Birgit Botzenhart / TK

Pfarrerin Kathrin Wild hat sich auf eigenen Wunsch von ihrer Kirche beurlauben lassen und folgt ihrem Mann in den Ruhestand. Die beliebte Seelsorgerin war seit 2005 Pfarrerin im Pfarrteam in Bad Tölz, zunächst mit einer ganzen Stelle in der Gemeindearbeit betraut, nach ihrer Heirat dann mit einer halben Stelle in der Klinik- und Altenheimseelsorge in Tölz. In ihrem Abschiedsgottesdienst erinnerte die Pfarrerin an die Notwendigkeit der Freude im Glauben und Leben, die Jesus mit seinem ersten Zeichen, dem Weinwunder von Kana, gepredigt habe.

Dem von der Kantorei ansprechend gestalteten Abschiedsgottesdienst in der Kirche folgte im Gemeindehaus ein Empfang, zu dem auch alle Mitarbeitenden der Gemeinde eingeladen waren. Pfarrerin Wild, die in der Nähe von Bad Tölz wohnen bleibt, möchte ihrer Gemeinde auch weiterhin verbunden bleiben.

Neuer Bischof in unserer Partnerkirche

 

Ibrahim Azar (mit Hirtenstab) ist neuer Bischof unserer lutherischen Partnerkirche in Palästina und Jordanien (ELCJHL). In einem großartigen Festakt wurde am 10. Januar zunächst sein verdienter Amtsvorgänger, Dr. Munib Younan (Bildmitte), vor ca. 500 geladenen Gästenaus dem In- und Ausland verabschiedet. Sechs Jahre war der scheidende Bischof Präsident des lutherischen Weltbundes und eröffnete in dieser Funktion vor zwei Jahren mit Papst Franziskus (Bild) das Reformationsjubiläum im schwedischen Lund . 

Zwei Tage nach der Verabschiedung dann die Einführung seines Nachfolgers, Pfarrer Ibrahim Azar, in der Jerusalemer Erlöserkirche. In dem vollbesetzten Gotteshaus und nur einen Steinwurf von der berühmten Grabeskirche entfernt, segneten etwa 18 lutherischen Bischöfe aus aller Welt den neuen Kollegen ein.

Marion Münsterer jetzt ganz Dekanatsjugendreferentin

Seit Anfang des Jahres 2018 ist Diakonin Marion Münsterer nun mit einer ganzen Stelle Dekanatsjugendreferentin im Dekanat Bad Tölz. Ihre zweite halbe Stelle hat sie von ihrem Vorgänger Volker Napiletzki übernommen, der zum 1. 1. 2018 ganz nach Josefstal in die schulbezogene Jugendarbeit gewechselt ist. Marion Münsterer bildet nun mit ihrem Kollegen Dieter Hoff ein Tandem zur Unterstützung der Jugendarbeit in den zwölf Dekanatsgemeinden. Einen Schwerpunkt setzt die Diakonin auf die Evangelischen Landkreisgemeinden in und um Miesbach. In ihre Zuständigkeit fällt künftig auch der Jugendaustausch mit der Evang. Luth. Partnerkirche in Palästina und im Hl. Land.

Wechsel im Dekanatsbüro

 

Nachdem die bisherige Dekanatssekretärin Daniela Dierssen (links im Bild) zu Jahresbeginn wieder in ihren erlernten Beruf gewechselt ist und in Penzberg eine Stelle als Lehrkraft für Pflegeberufe übernehmen konnte, hat Frau Annette Weber (rechtes Bild) zum 1. 1. 2018 die Stelle im Dekanat übernommen. Annette Weber ist von Beruf Personalfachkauffrau, hat zuletzt in Warngau gearbeitet und ist als Mutter zweier Töchter in unserem Kindergarten froh, künftig ortsnah arbeiten zu können. Wir wünschen sowohl Frau Dierssen wie auch Frau Weber gute Einarbeitung im jeweils neuen Berufsumfeld.

Nachhaltige Weihnachten

Ein Gedanke zur Zeit

In seinem Märchen sieht der Autors Hans Christian Andersen sein „armes Mädchen mit den Schwefelhölzern“ in der Nacht frierend auf der Straße sitzen. Erfolglos versucht es seine Bettelware zu verkaufen. In seiner Verzweiflung zündet das Mädchen ein Hölzchen an und starrt verwundert in die Flamme. Es scheint ihm, als säße es an einem warmen Ofen - bis das Schwefelhölzchen erlischt. Nach und nach zündet das Mädchen die weiteren Streichhölzer an. Immer schönere Träume und Vorstellungen begleiten das aufleuchtende Licht. Als das Mädchen das letzte Zündholz entflammt, begegnet ihm im Schein des Lichtes seine Großmutter. Die Kleine bittet diese, sie in den Himmel mitzunehmen, was die Großmutter auch tut. Am nächsten Morgen, so endet das Märchen, saß das kleine Mädchen mit einem Lächeln um den Mund erfroren an der Hauswand.

War das zurückliegende Weihnachtsfest auch so ein kurzer, heller Traum? Großzügig, nachsichtig und freundlich waren viele – so, als hätte sie die Weihnachtsbotschaft wirklich erreicht.

Eindrucksvoller Schlusspunkt des Reformationsjahres

(Im Bild von links: Die Miesbacher Bürgermeisterin Ingrid Pongratz und der Miesbacher Landrat Wolfgang Rzehak mit einem sichtlich gutgelaunten Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm)

Es war schon besonders, was die Gemeinden Miesbach und Neuhaus im Reformationsjahr alles auf die Beine stellten. Zum Ende dieses einjährigen Jubiläums nochmal ein besonderer Höhepunkt in der Apostelkirche: Der Landesbischof und Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm feierte mit der Gemeinde den zwölften und letzten Kantatengottesdienst. Mit einer wirklich besonders eindrücklichen Aufführung musizierte der Kammerchor des Miesbacher Gymnasiums unter der Leitung von Markus Zellinger die Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“. In seiner Ansprache, die wegen Überfüllung der Kirche auch in den benachbarten Gemeindesaal übertragen wurde, ging Bedford-Strohm unter anderem auf den PuK-Prozess (Profil und Konzentration) der Landeskirche ein. Die Miesbacher seien mit ihren Überlegungen zu der Haushamer Argula-Filialkirche bereits gut unterwegs in diesem Prozess. Auch wenn manches schmerzlich empfunden werde, so ermutigte der Bischof, hänge die Zukunft der Kirche nicht an ihrer Mitgliederzahl, nicht an ihren Finanzen und auch nicht an ihrer gesellschaftlichen Bedeutung. Allein Jesus sei die Quelle des Lebens für die Kirche.

Herzlicher Abschied von Volker Napiletzki

 

Viele gute Ideen hatten die Jugendlichen des Dekanats, um gemeinsam mit Dekan Martin Steinbach und Jugendpfarrerin Doris Wild ihren Jugendreferenten Volker Napiletzki herzlich zu verabschieden. Schon im Gottesdienst wurden zehn Adventstürchen geöffnet, um nochmal einen anerkennenden und oft witzigen Blick auf die Arbeit des Religionspädagogen zu ermöglichen. Eine Bilderpräsentation, später in Buchform überreicht und ein Zusammenschnitt von kreativen und lustigen Videobotschaften ehemaliger Mitarbeitender erheiterten den für viele traurigen Abschied, der mit einem festlichen Buffet und kurzen Grußworten gewürdigt wurde.

Mit der Seilbahn zum Weihnachtsfest

Ein Gedanke zur Zeit

 

Zugegeben, die Tristesse des Novembers mit ihrem immer wiederkehrenden Totengedenken gehört nicht gerade zu den besonders begehrten Zeiten im Jahreskreis: Allerheiligen, Allerseelen, Reichskristallnacht, Volkstrauertag. Und auch der für die Pflegeversicherung geopferte Buß- und Bettag lud ja vormals nicht gerade zu Party und schönen Ausflügen ein. Da erfreut doch eher die in Bad Tölz schon vor dem Totensonntag eingeläutete Weihnachtszeit des Menschen Herz. Glühwein, Plätzchen und eine weit geöffnete Shoppingmall am Sonntag sind ein willkommener Gegenentwurf zu Mahnmal und Friedhof. Sie verstecken unser Gedenken schnell mal hinter Tannenzweig und Kerzenschein. Frohe Weihnachten!

Eine vertane Chance! Vielleicht täte es gut, im November dem Schmerz wirklich einmal Raum zu geben.

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