Geschäftsführung für Kindertagesstätten

Konferenz der Kindergartenträgervertreter und Leiterinnen in Bad Tölz: (von links:) Diakon Wilfried Dietsch, Fachberaterin Friederike Siebers, Geschäftsführer Jochen Knöchel, Kindergartenleiterin Julia Krüger und Pfarrer Edzard Everts (beide Ebersberg) ... im Gespräch mit der Kindergartenleiterin der Arche Noah in Bad Tölz, Maria Girmann.

Unter der Leitung des Verwaltungsstellenleiters Diakon Wilfried Dietsch und der Fachberaterin Friederike Siebers traf sich die Konferenz der Trägervertreter und Leiterinnen der Kindertagesstätten im Dekanat. Hauptgesprächspunkt war die von der Evang. Verwaltungsstelle Rosenheim angedachte und angebotene Übernahme der Kindergartengeschäftsführung durch eine/n Mitarbeiter/in der Verwaltungsstelle. Jochen Knöchel, der eine solche Geschäftsführung für fünf Einrichtungen im Dekanat Rosenheim übernommen hat, berichtete gemeinsam mit der betroffenen Kindergartenleiterin Julia Krüger und dem zuständigen Pfarrer Edzard Everts (beide Ebersberg) über gute Erfahrungen und unterschiedliche Möglichkeiten. Das Modell, so waren sich alle Beteiligten einig, ermögliche prinzipiell eine Professionalisierung der Arbeit und führe zu einer Entlastung der Kindergartenleitung sowie des/der geschäftsführenden Pfarrers/Pfarrerin.

Jugend boomt

Es war ein erfreuliches Gespräch mit den Hauptberuflichen der Evangelischen Jugendarbeit im Dekanat. Gab es noch vor einigen Jahren gelegentlich Sorgen bzgl. der Teilnahme von Jugendlichen an Konventen sowie Grund- und Aufbaukursen, sind solche Angebote mittlerweile übervoll belegt. 84 (!) TeilnehmerInnen haben sich für den Dekanatsjugendkonvent Ende April zum Thema Digitalisierung angemeldet, die Jugendbegegnung in Palästina ist mit 18 Teilnehmenden und 5 LeiterInnen ausgebucht, auch die Sommerfreizeit in Korsika ist es und das Pfingstzeltlager für Kinder in Königsdorf fast. Auch die Zahl der Mitarbeitenden für Freizeiten ist konstant hoch. Zwei weitere Beobachtungen fielen in diesem Gespräch mit den Dekanatsjugendreferenten Dieter Hoff und Marion Münsterer sowie mit der Dekanatsjugendpfarrerin Wild Doris auf: Jugendliche in den Gemeinden treffen sich gerne wieder "einfach so", zum Ratschen und Spielen und ohne große Programmangebote. Erfreulich auch die zweite Beobachtung: auch kleinere Gemeinden wie z.B. Kochel, Neuhaus und Lenggries verfügen wieder über wahrnehmbare Jugendarbeit, so sie gewollt und in der Gemeinde gefördert wird.

"Hauptsache: gesund!?"

Zur "Woche für das Leben"

In der gegenwärtig stattfindenden „Woche für das Leben“, wollen katholische und evangelische Kirche Impulse beisteuern zum Thema „Schwangerschaft und Pränataldiagnostik“. „Hauptsache gesund!“ – so sind sich Eltern und Gratulanten nach der Geburt eines Kindes oft einig. Was aber, wenn das Kind nicht gesund zur Welt kommt? Nach anfänglichem Erschrecken und sicher auch einer Zeit der Trauer haben Eltern sich dieser Herausforderung gestellt. Haben das Kind mit seinem Handicap geliebt und sich nach Kräften dafür eingesetzt – unter manchem Verzicht. Sie konnten sich über kleine Erfolge in der Entwicklung ihres Sprösslings freuen und durften spüren, dass auch das Kind, je nach dem Grad seiner Einschränkungen, Freude in bestimmten Situationen empfinden und zeigen konnte. Der Wunsch „Hauptsache gesund!“ hat sich für diese Eltern relativiert.

Heute ist für werdende Eltern vieles schwieriger geworden. Mit den Möglichkeiten zur vorgeburtlichen Untersuchung des Embryos...

Begegnungen sind das Salz in der Suppe

Begegnung der Ebenhausener Gemeindeglieder mit Lehrer und Internats- Schülerinnen von Talitha Kumi

Wenn man Israel und Palästina mit einer größeren Gruppe bereist, ist ein Besuchsprogramm zu den "heiligen Stätten" unumgänglich. Bethlehem ist ohne die Geburtskirche, Jerusalem ohne Klagemauer und Grabeskirche schwer vorstellbar. Überhaupt nicht vorstellbar aber ist, etwas von diesem "Hl. Land" zu lernen, wenn man nicht Menschen vor Ort begegnet, ihren Erfahrungen lauscht und an ihrem Alltag teilnimmt. Die Delegation aus dem Dekanat Bad Tölz um Dekan Martin Steinbach konnte bei ihrem Besuch in Palästina das eine mit dem anderen verbinden:

Begegnung mit Bischof Ibrahim Azar und Gemeindegliedern aus Jerusalem in Talitha Kumi

Besuch der Dar Al-Kalima Universität in Bethlehem

Rundgang durch das Dar Al-Kalima College in Bethlehem mit Rev. Dr. Mitri Raheb

Auf ihrer Palästina-Israel-Begegnungstour stattete die 28 köpfige Besuchsgruppe des Dekanats auch der Dar Al-Kalima Universität für Kunst und Kultur in Bethlehem einen Besuch ab. Rev. Dr. Mitri Raheb, der Präsident des College, begrüßte die  Gäste aus dem Partnerdekanat der ELCJHL um Dekan Martin Steinbach und erläuterte die Vision hinter diesem Projekt der lutherischen Kirche. In einem Land, in dem viele junge Menschen durch Besatzung und Unterdrückung traumatisiert seien, komme der Kunst oft eine therapeutische Funktion zu. Sie ermögliche es, Erfahrungen auszudrücken und Wege zu sich selbst zu entdecken. Es sei in Palästina zudem wichtig, ...

Singen in der Kirche

Konvent der KirchenmusikerInnen des Dekanats (von links:) Elisabeth Göbel, (Bad Tölz, Dekanatskantorin); Renate Klemm (Geretsried), karin Feneberg (Gmund), Gisela Stübing (Sauerlach), Referentin Stefanie Hruschka-Kumpf, Pfarrer Martin Voß und Tanja Voß (beide Bad Wiessee)

Einmal im Jahr lädt Dekanatskantorin Elisabeth Göbel die KirchenmusikerInnen der zwölf Kirchengemeinden zum Dekanatskonvent. In diesem Jahr stand neben dem Austausch und Informationen aus dem Dekanat das Chorsingen auf dem Programm: Zu Gast war Chorreferentin Stefanie Hruschka-Kumpf vom evangelischen Chorverband „Singen in der Kirche“. Die Referentin stellte zunächst die Arbeit des Verbands vor, dann folgte praktische Arbeit: Nach einem Einsingen wurden einige Lieder aus dem Chorheft zum Liederbuch „Kommt, atmet auf“ gemeinsam musiziert.

Beauftragt zur Wortverkündigung

Religionspädagogin Christina Haag (Holzkirchen) wurde auf Antrag ihrer Kirchengemeinde vom Landeskirchenrat beauftragt, neben der Schul- und Gemeindearbeit auch in Gottesdiensten zu predigen und das Hl. Abendmahl zu feiern. Die dazu ausgestellte Beurkundung überreichte ihr jetzt Dekan Martin Steinbach in einem Familiengottesdienst zum Palmsonntag.

Pfarrerin Janßen wechselt nach Fürstenried

Pfarrerin Antonia Janßen hat seit März 2013 auf ihrer 0,5 Stelle Kochel II gewiss prägende Jahre erlebt. Sie war nach ihrem Studium in München und Hamburg und dem anschließenden Vikariat in München Moosach die erste Pfarrerin auf der mit dem Landesstellenplan 2010 neu geschaffenen Stelle, musste diese mit Leben füllen und konnte manche Erfahrungen sammeln. In ihre Zeit in Kochel fiel auch die Geburt ihrer Zwillinge, später die Vertretung der vakanten 1. Pfarrstelle, durch die die junge Pfarrerin sich auch sehr zuverlässig in die Geschäftsführung einer Pfarrei eingearbeitet hat. Nun hat sich die Pfarrerin auf die 0,75-Stelle Andreas III in Fürstenried beworben und hat diese Stelle zugesprochen bekommen.

Roger Schmidt wird Nachfolger von Rainer Brandt

Der künftige Leiter des Studienzentrums für evangelische Jugendarbeit in Josefstal heißt Roger Schmidt. Er wurde als Nachfolger von Rainer Brandt gewählt, der nach 16 Jahren als Leiter des Studienzentrums zum Jahresende in den Ruhestand tritt.

Pfarrer Roger Schmidt ist 42 Jahre jung und lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern z. Zt. In München. Er hat sich schon früh in der Evangelischen Jugend Schweinfurt engagiert und war dann zum Vorsitzendendes Landesjugendkonventes und der Landesjugendkammer der Evangelischen Jugend in Bayern gewählt worden.

Nach dem Theologiestudium wirkte er in einem Spezialvikariat mit beim Aufbau der Jugendkirche in Nürnberg mit.

Die Kirchenvorstände werden neu gewählt

Die sechsjährige Amtsperiode der Kirchenvorstände in Bayern geht im Herbst zu Ende. Am 21. Oktober wird neu gewählt. Kirchenvorstandswahlen sind wichtige Stationen im Leben einer Gemeinde. Sie sind Gelegenheit zu zeigen: „Ich glaub. Ich wähl.“ Diejenigen, die bereit sind zu kandidieren, setzen ein Zeichen, wofür sie mit Zeit, Kraft und Ansehen stehen. Diejenigen, die bereit sind zu wählen, setzen ein Zeichen, dass sie am Gemeindeleben Anteil nehmen.

Hier nun die wichtigsten Informationen zur Wahl: Wählen dürfen alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag 14 Jahre alt und konfirmiert bzw. aufgenommen sind und seit drei Monaten in der Kirchengemeinde wohnen. Wählbar sind Gemeindemitglieder ab 18 Jahren. Der  Vertrauensausschuss  stellt den Wahlvorschlag auf. Alle Gemeindemitglieder können bis Anfang Mai 2018 über ihr Pfarramt Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen. Die Kirchenleitung hat eine allgemeine Briefwahl vorgesehen, das heißt, dass alle Wahlberechtigten ihre kompletten Wahlunterlagen mit der Post bekommen. Sie können damit in das Wahllokal kommen oder direkt und ohne Antrag ihre Briefwahl durchführen.

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